Der Internationale Währungsfonds wurde zusammen mit der Weltbank am 27.12.1945 offiziell ins Leben gerufen und hat seitdem seinen Sitz in Washington, D.C. Ursprünglich hatte der Fonds die Aufgabe, das an den US-Dollar gekoppelte Weltwährungssystem der Nachkriegszeit zu stabilisieren und Zahlungsbilanzkrisen durch die Vergabe von kurzfristigen Krediten an die betroffenen Länder zu bekämpfen (Zahlungsbilanz).
Mit der Freigabe der Wechselkurse 1973 änderte sich das Aufgabenfeld. Seitdem agiert der IWF vornehmlich in der Vorbeugung von Finanzkrisen oder als Krisenfinancier und -manager für Entwicklungs- und Schwellenländer (Internationale Finanzmärkte).
Um als übergeordnetes Ziel ein ausgeglichenes Wachstum des Welthandels (Außenhandel, Globalisierung) zu erleichtern, soll der Fonds heute die internationale Zusammenarbeit fördern, Ländern mit Finanzschwierigkeitenv orübergehend Kredite einräumen und sie bei der Reform ihrer Wirtschaftspolitik sowie ihres Unternehmens- und Finanzsektors beratend unterstützen.
Eine wichtige Aufgabe besteht daneben in einer regelmäßigen umfassenden Analyse der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wirtschaftspolitik der Mitgliedsländer (Konjunkturpolitik).
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