Die Aufgaben des Straßenbauers haben mit dem Teerschaufeln und Steine schleppen wie zu Opas Zeiten nichts mehr gemein. Heute übernehmen moderne Spezialfahrzeuge die schweren Arbeiten. Der Straßenbauer stellt den Unterbau einer Straße her und bringt den richtigen Belag auf. Zu seinem Job gehört es auch, Bodenmassen zu lösen, zu transportieren und zu verdichten. Unerlässlich ist dabei sein Fachwissen über die Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten von Beton, Asphalt, Gussasphalt, Bitumen sowie die Kenntnis der verschiedenen Bodenarten.
Spaß an der Technik und eine schnelle Auffassungsgabe sind gute Voraussetzungen für diesen interessanten Beruf der auch oft alsTiefbaufacharbeiter bezeichnet wird. Der Bau und die Instandhaltung von Straßen, Plätzen und Rollbahnen sind Aufgabe des Straßenbauers. Individuelle Handarbeit, aber auch der Einsatz moderner Maschinen zeichnen seine Tätigkeit aus. Straßenbauer und Straßenbauerinnen arbeiten sowohl im Neubau als auch in der Sanierung und Instandsetzung. Sie stellen mit unterschiedlichen Baustoffen Straßen und sonstige Verkehrsflächen her.
Nach der Ausbildung die 3 Jahre dauert verdient man 1852 Euro Brutto.
Ausbildungsvergütung
1 Jahr 554 Euro
2 Jahr 860 Euro
3 Jahr 1086 Euro
Der Stundenlohn variert zwischen 11 und 13 Euro Brutto. Wer im Ausland arbeitet kann hier leicht das doppelte verdienen.
Aufstiegschancen
Nach der bestandenen Gesellenprüfung kann man Stufe für Stufe nach oben klettern: zum Vorarbeiter, Werkschachtmeister, Schachtmeister oder Abteilungsleiter. Legt der Straßenbauer eine Meisterprüfung ab, kann er sogar mit Führungsaufgaben in einem Straßenbaubetrieb betraut werden oder ein eigenes Unternehmen gründen.
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