Nach wie vor ist es ein mühsames, aufwendiges und umfangreiches Prozedere, seine Person so in Form einer Bewerbung in Szene zu setzen, so dass das erwünschte Resultat in Form einer Praktikumsstelle, eines Volontariats, einer Studienplatzzusage, einer Ausbildung oder auch eines Jobs erzielt werden kann und sich die Anstrengung ausgezahlt hat.
Um dies erreichen und mit Recht behaupten zu können, dass sich das Bemühen wirklich gelohnt hat, ist es wichtig, erfolgreich den Drahtseilakt zwischen gelungener und ungeschickter Bewerbung zu meistern.
Natürlich sollte man sich von dem Gedanken frei machen, dass es ausschließlich „die eine und einzige Bewerbung“ gibt, welche die gewünschte Anstellung garantiert mit sich bringt. Noch viel wichtiger ist es, sich von dem Druck zu befreien, dass es niemals klappen wird mit der eigenen Bewerbung, da man nicht die eine und einzige Bewerbungsschreiben verfasst hat.
Jede Bewerbung, somit auch jeder Lebenslauf, jede bereits erworbene Qualifikation, jedes Zeugnis, jedes Anschreiben innerhalb der Bewerbung, in dem es darum geht, sich selbst zu präsentieren und von den Stärken und gegebenenfalls auch Schwächen und dem eigentlichen Interesse an der Stelle, auf welche die Bewerbung abzielt, zu erzählen, bringt eine individuelle Note des Verfassers, dessen bisherige Laufbahn, dessen Fertigkeiten, dessen Interessensgebiete und dessen Einstellung mit sich, die alle samt ausschlaggebend sein dürften für die Entscheidung, die aufgrund dieser Bewerbung getroffen wird. Insofern sollte in erster Linie ein jeder sich selbst hinterfragen, was ihn oder sie zu dieser Wahl geführt hat, diese Bewerbung zu verfassen. Finden sich schnell eine oder auch viele Antworten auf diese Frage, so wird es wohl auch kein Problem geben, alles Mögliche und Nötige für jene Bewerbung mit Überzeugung zu leisten.
Aber dennoch sei erwähnt, dass es schon gewisse Förmlichkeiten gibt, die sich eingebürgert haben und somit nicht zu missachten sein sollten in der Bewerbung, beispielsweise gewisse Formkriterien oder auch die Reihenfolge und den Grundaufbau bei einem Bewerbungsschreiben. Um diese zu erlernen, genügen Musterbewerbungen, um jedoch Überzeugungskraft zu präsentieren, ist eine Persönlichkeit gefragt.
Tags:Muster, Qualifikation, Ausbildungsstelle, Praktikum, Anschreiben
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