Der Lebenslauf setzt sich aus einer Vielzahl unterschiedlichster Informationen zusammen. Diese strukturell und typographisch so zu organisieren, dass der Leser sich mühelos in den Daten zurechtfindet, ist ein absolutes Muss für eine gelungene Bewerbung und sollte in seiner Wirkung auf den Betrachter nicht unterschätzt werden. Der Personaler, der sich durch ganze Bewerbungsstapel arbeiten muss, wird es zu schätzen wissen, wenn man ihn in seiner Arbeit durch ein möglichst übersichtliches und leicht lesbares Dokument unterstützt.
Üblich ist beim Lebenslauf die tabellarische Darstellung in chronologischer Reihenfolge. Beginnend mit der aktuellen beruflichen Position und endend mit der Schulausbildung, wird die sofortige Präsenz der besonders relevanten Tätigkeiten aus der jüngsten Vergangenheit immer häufiger durch eine rückwärts chronologische Anordnung herbeigeführt. Diese moderne Darstellungsweise wird auch retrograd genannt.
Sind Ihre letzten Tätigkeiten erfolg versprechende Referenzen für die berufliche Position, auf die Sie sich bewerben wollen, sollten Sie die retrograde Darstellungsform wählen. Haben Sie zuletzt Tätigkeiten ausgeübt, für die Sie überqualifiziert waren oder die nicht Ihrer eigentlichen Ausbildung entsprechen, legen Sie Ihren Lebenslauf vorwärts chronologisch an. Ihre Ausbildung, mit der Sie sich für diese Stelle qualifiziert haben, rückt so in den Vordergrund.
Die inhaltliche Struktur wird üblicherweise so angelegt, dass sich die Angaben zu den Zeiträumen in der linken, die zu den Tätigkeiten in der rechten Spalte der Seite befinden. Beide Spalten sollten linksbündig gesetzt werden. Eine rechtsbündig gesetzte linke Spalte mag einen individuellen Eindruck machen und für den Verfasser sogar so wirken, als wären die Zeilen so besser nachzuvollziehen, erschwert es dem Auge tatsächlich aber eher, sich auf den Inhalt zu konzentrieren. Und der steht unbedingt an erster Stelle.
Tags:Bewerbung, Lebenslauf
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