Vor wenigen Jahren noch bezeichnete man diesen Beruf mit „KFZ-Mechaniker“. Da sich jedoch die Technik in der Automobilindustrie weiter entwickelt hat, wurden unter dem Begriff „Mechatroniker“ die Ausbildungsinhalte verändert und dem neuen Berufsbild angepasst, das sich aus der allgemeinen Entwicklung auf dem KFZ-Markt ergeben hat.
Hauptschüler bekommen kaum noch eine Lehrstelle. Nach der Schule landen sie meistens in der endlosen Warteschleife in Bildungszentren.“ So etwas hört man heutzutage bei den Schulabgängern sehr oft. Viele junge Bewerber sind in der Regel Hauptschüler und möchten gerne eine Ausbildung als KFZ Mechatroniker antreten, oftmals können diese doch nicht einmal einen qualifizierenden Hauptschulabschluss vorweisen, wobei viele Ausbildungsbetriebe bereits einen Realschulabschluss verlangen. Wer sich in solch einer Lage befindet, sollte zunächst den Kopf nicht hängen lassen und weiterhin Ausbildungsbetriebe besuchen um dort auch um ein Praktikum zum kämpfen.
Wer das Glück hat, direkt nach der Schule eine Unterschrift unter einen Lehrvertrag setzen, kann sich als besonders schätzen: Mechatroniker ist seit Jahren einer der beliebtesten Technikberufe. Der Beruf ist allerings zwischenzeitlich auch vor allem von Realschüler, aber auch Gymnasiasten heiss umkämpft. Voraussetzung für eine Lehrstelle ist aber nach wie vor, dass die Jugendlichen dem Anforderungsprofil der einzelnen Betriebe genügen.
Die schriftliche Bewerbung, die ein Ausbildungsaspirant als erste Visitenkarte abgibt, sollte nicht nur sorgfältig formuliert und gestaltet, sondern auch frei von Rechtschreibfehlern sein: Wer sich hier patze, habe häufig das Rennen auf den Ausbildungsplatz sehr schnell verloren. So rieten die Experten, dieses wichtige Schreiben unbedingt von jemandem Korrektur lesen zu lassen, der die deutsche Sprache sicher beherrscht.
Wenn Aufbau und Inhalt einer Bewerbungsmappe auch weitgehend festgelegt seien, so erwarten die Ausbilder doch Individualität, wo es um die Begründung des Berufswunsches und die Aussagen zu eigenen Interessen und Fähigkeiten gehe - für viele Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs noch eine große Schwierigkeit. Ehrlichkeit sei im Bewerbungsverfahren besonders gefragt. Es werde lieber gesehen, zu einer schlechten Note zu stehen, als ein Zeugnis nicht beizulegen.
Kaum ein anderes Berufsbild ist dem schnellen technischen Wandel so unterworfen wie die Kfz-Technik. Für diese anspruchsvolle Technik und das hochwertige Spezialwissen über Motorelektronik, Bordcomputer, elektrische Bedienelemente, komplexe Steuer- und Regelsysteme bietet sich speziell für Kfz-Mechatroniker Gesellen die Weiterbildung zum Kfz Service Techniker oder zum KFZ Meister, die oftmals als Werkstattleiter in Betrieben eingesetzt werden.
Verdienst in der Ausbildung / Ausbildungsvergüttung
1.Ausbildungsjahr: 530 brutto (netto ca.390)
2.Ausbildungsjahr: 580 brutto (netto ca. 430)
3.Ausbildungsjahr: 630 brutto (netto ca. 470)
4.Ausbildungsjahr: 720 brutto (netto ca. 600)
Als Geselle im Monat
Je nach Betreib zwischen 1500€ und 1800€ Butto.
Der Stundenlohn nach Tarif beträgt ungefähr 9,53 Brutto, wobei noch Abzüge zu berechnen sind. Dennoch kann man sich bei einem solchen Lohn nicht beschweren, weil am Ende eben doch eine hübsche Summe dabei heraus kommt. Manche Firmen zahlen sogar ein Gehalt, das den Tariflohn übersteigt. In grossen Betrieben der Fahrzeugherstellung wie VW, BMW, Opel oder Mercedes verdienen die Facharbeiter weit übertariflich zwischen 15 und 30 Euro Brutto die Stunde, je nach Länge der Zugehörigkeit. Dazu gibt es Schichtzulage und diverse Vergünstigungen.
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