Der Titel und Beruf des Fachinformatiker ist nicht viel vom allgemeineren Begriff Informatiker zu unterscheiden, da es sich hier um eine Berufsausbildung und nicht um ein Studium handelt. Die Ausbildung zum Fachinformatiker erfolgt in Deutschland in der Regel innerhalb von zwei bis drei Jahren, im dualen System zwischen Betrieb und Berufsschule.
Unter bestimmten Voraussetzungen, die sich in den einzelnen Bundesländern unterscheiden können, sind Verkürzungen der Ausbildungszeit auf zweieinhalb oder zwei Jahre möglich, z. B. durch nachweislich gute Leistungen in der Berufsschule bzw. in der Zwischenprüfung und durch Zustimmung durch den Ausbildungsbetrieb. Ferner können Nachweise einschlägiger Schulabschlüsse, z. B. der allgemeinen Hochschulreife, automatisch zur Verkürzung der Ausbildungszeit qualifizieren, die Zustimmung des Ausbildungsbetriebes und der zuständigen Industrie- und Handelskammer vorausgesetzt.
Die Ausbildung im Überblick
Fachinformatiker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige duale Ausbildung mit Fachrichtungen findet in der Regel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Im 3. Ausbildungsjahr erfolgt eine Spezialisierung in einer der folgenden Fachrichtungen:
- Fachinformatiker Anwendungsentwicklung
- Fachinformatiker Systemintegration
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